PODCASTS

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NUR MUT – ANLEITUNG FÜR DEN KRISENKOPF

Was passiert in unseren Köpfen wenn der Alltag komplett umgekrempelt wird? Homeoffice, Home-Schooling, Home-Uni – alles ist auf einmal fünf Schritte vom Bett entfernt und trotz der kürzeren Wege scheinen wir alle eher weniger als mehr produktiv zu sein. Anett Selle, freie Journalistin für die TAZ, befragt zu dieser und anderen Kopfsachen die psychologische Psychotherapeutin Frau Muth. Im Nur Mut – Anleitung für den Krisenkopf Podcast erklärt Frau Muth, dass neue ungewohnte Situation vor allem mehr Energie Ressourcen von uns fordern, weil wir uns ihnen aktiv annehmen müssen, während Gewohntes uns ganz automatisch und ohne nach- zudenken von der Hand geht. Neue Gewohnheiten zu schaffen ist schwierig und braucht Übung, etwa acht Wochen prophezeit Frau Muth, brauchen wir, um neue Strukturen verinnerlicht zu haben. Ganz wichtig sind in solchen Zeiten Geduld und Nachsichtigkeit, mit sich selbst vor allem. Wenn es mal bei der Arbeit, beim Lernen, oder in der Online-Schule gar nicht läuft, können ein Raumwechsel, Bewegung oder fest eingeplante Grübelzeiten kurzfristig Abhilfe leisten. Weitere Themen wie die sechs psychologischen Grundbedürfnisse (3-teilige Serie, Folge 9–11, ) oder Streiten (“Lass mal streiten jetzt”) werden von Frau Muth und Anett Selle ebenso klug und einfühlsam angegangen. Nur Mut – Anleitung für den Krisenkopf ist genau, was der Titel verspricht ein Mutmacher und Wegweiser für Konflikte, zwischenmenschliche Beziehungen und Krisenzeiten aller Art.

Foto: www.madame-moneypenny.de

MADAME MONEYPENNY

“Willst du zwei Penny sparen, sei schlau, trag sie zur Bank, leg sie an”, singt Dick van Dyke als tattriger Bankfilialleiter im Walt Disney Film Mary Poppins aus dem Jahr 1964. Seitdem haben sich nicht nur das Bankwesen als solches und die Zinssätze geändert. Als die gesamte Chefetage der Bank den kleinen Michael Banks für seine zwei Penny bedrängt, steht seine Schwester Jane unbeachtet daneben. Warum wird Jane Banks eigentlich kein Finanzierungsplan vorgeschlagen? Vermutlich weil Geld lange Zeit “Männersache’ und Frauen finanziell abhängig waren. Die 34-jährige Wahlberlinerin Natasha Wegelin beschloss nach einem finanziellen Rückschlag, diese vermeintlich unliebsame Sache mit dem Geld selbst in die Hand zu nehmen. Seit 2018 teilt sie regelmäßig ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Finanzen auf dem Madame Moneypenny Podcast und im gleichnamigen Blog. Zwei Bücher hat die Spiegel-Bestseller-Autorin zu dem Thema Frauen in der Finanzwelt natürlich auch längst veröffentlicht. Wegelin geht es aber um mehr als ums liebe Geld, es geht darum, Frauen einen Weg in die Unabhängigkeit zu zeigen, die Angst vor dem Thema Finanzen zu nehmen und eine Community für Frauen zu schaffen, die sich gegenseitig den Rücken stärkt. Wie wichtig diese Mission ist, betont Natasha Wegelin immer wieder: “75% der Frauen zwischen 35 und 50 Jahren droht später die Altersarmut” und das meist, weil sie sich mit den eigenen Finanzen nicht selbst auseinandersetzen. Madame Moneypenny möchte Frauen – jung, alt, verheiratet oder ledig, mit oder ohne Schulden, Berufstätige oder Mütter – zum ersten Schritt in die finanzielle Freiheit verhelfen, denn für den ersten Schritt ist es nie zu spät. Salut an alle Moneypennies und die, die es noch werden wollen!

Zu finden hier:
www.madamemoneypenny.de