Fahrspaß mit ganz viel Sand unter den Rädern

Sobald das Softtop geöffnet ist – der vollelektrische Antrieb des Verdecks benötigt dafür nur 18 Sekunden – strömt frische Seeluft ins Innere des MINI Cooper S Cabrio Sidewalk.

Offenfahr-Vergnügen an der Nordseeküste

An der Nordseeküste sorgen nicht nur Ebbe und Flut für große Kontraste. Eine Fahrt mit dem exklusiven Editionsmodell des offenen Viersitzers führt vorbei an menschenleeren Marschwiesen und zu beliebten Urlaubszielen.

Während wir gerade langsam und vereinzelt in unsere Büros zurückkehren, drängen sich substanzielle Fragen auf und wir suchen Antworten darauf: Ist die Angst vor dem Arbeitsverlust berechtigt und wird es zu einer gewaltigen Krise der Erwerbsgesellschaft kommen? Was ist unsere zukünftige Rolle in der Arbeitswelt und was macht gute Arbeit aus?

Die Pandemie-Lage hat einen Durchbruch für das Homeoffice gebracht. Erste Untersuchungen zeigen, dass die Arbeit im Homeoffice überraschend gut funktioniert. Es hat sich gezeigt, dass räumliche Ferne durch virtuelle Nähe zumindest teilweise ersetzt werden kann. Und wir alle haben in den letzten Monaten einen unfassbaren Schub in Bezug auf Digitalisierung, Medienkompetenz und Selbstorganisationsfähigkeit erlebt. Es wurden jedoch auch die Herausforderungen dieser Arbeitsform im Arbeitsalltag aufgezeigt. Nach vielen Wochen der Selbstisolation steigt die Wertschätzung für direkte Kontakte und echte Gespräche mit dem Team. Wir vermissen die zufällige Begegnung auf dem Gang. Das Eintauchen ins betriebliche Geschehen und manchmal sogar eine gute Kantine.

Der Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein Ort, an den man zum Arbeiten fährt, weil es keine anderen Plätze dafür gäbe, sondern ein Sozialsystem. Räumliche Nähe ist wichtig, damit Menschen in Organisationen effektiv und effizient zusammenarbeiten. Sie ist sogar unabdingbar, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue, kreative Lösungen entwickeln sollen.

Deshalb entstehen Vielerorts offene, bunte Arbeitslandschaften. In den Städten gründeten sich gleichzeitig zahllose »Co-Working-Spaces«. In sie strömen Selbstständige, Gründer und Projektgruppen auf der Suche nach Austausch, Netzwerken und Inspiration. Aufbauend auf diesem Konzept können Personen, die üblicherweise jeden Arbeitstag ins Büro am Unternehmensstandort pendeln auch »Co-Working-Räume« in der Nähe des eigenen Wohnorts nutzen, um in einem geteilten »Public Home Office« zu arbeiten. Mit einer professionellen Infrastruktur, die konzentriertes Arbeiten ermöglicht, sowie einen Austausch untereinander fördert. Wo vorhanden, ist ein »Public Home Office« eine attraktive Alternative zum Büroalltag in den eigenen vier Wänden und zum Arbeitsplatz in Unternehmen – und das, ohne zu pendeln. So kommt es wieder zu einer stärkeren Bindung an den eigenen Ort. Nicht mehr täglich in die Ballungsräume hineinstauen zu müssen, führt nicht nur zu mehr sinnvoll nutzbarer Zeit und Lebensqualität für Einzelne, sondern auch zu weniger CO2 in unserer Atmosphäre.

Der frische Wind, die reine Nordseeluft, kurvenreiche Landstraßen und die Aussicht auf einen sonnigen Tag am Strand machen die Küstenregion zum idealen Ziel für einen Ausflug im »MINI Cooper S Cabrio«.

Dennoch bleibt das Büro im Unternehmen für die allermeisten der primäre Arbeitsort. Aber viele neue Arbeitsmodelle werden sich verselbständigen und zum Regelbetrieb werden. Dadurch wird auch der Nachholbedarf bei Kompetenz und Kultur deutlich. – Einem Unternehmen geht es nur dann gut, wenn es auch der großen Gruppe gut geht – Partnern, Kunden und Mitarbeitern. Die Qualität der Besprechungen wird zunehmen, denn wir werden die Entscheidung für eine virtuelle oder physische Besprechung viel bewusster treffen.

Auf dem Weg zur Normalität in der Arbeitswelt gilt es nicht nur kurzfristige gesundheitspolitische Hürden zu überwinden, sondern auch nachhaltige Entwicklungen in der Bürokonzeption neu zu denken. Die Arbeitswelt war ja schon vor Corona stark im Wandel, jetzt bieten sich Chancen, die Arbeitswelt der nächsten Jahrzehnte neu zu gestalten. Vordergründig ist nun das Ende der Anwesenheitspflicht eingeläutet und damit auch der Abschied von einem Management-Denken, in dem sich Führungskräfte noch als Aufpasser über die Mitarbeiter gesehen haben.

Hier kann der 131 kW/178 PS starke Vierzylinder-Motor mit MINI TwinPow- er Turbo Technologie seine Kräfte entfalten.

Die Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten werden deutlich sein, und das kann uns eigentlich nur recht sein. Wenn es weniger Stau im Pendlerverkehr gibt, kommt uns das persönlich sehr zugute. Wenn die Flugzeuge, die Montag morgens Berater von einem Ende Deutschlands ins andere befördern, etwas seltener gebraucht werden, tut das auch unserem Klima ganz gut.

Wir haben in der Krise gelernt, neu zu arbeiten. Hierarchien werden flacher, Erwerbsformen flexibler und mobiler. Selbstbestimmtes Arbeiten bleibt eine harte, lebenslange Aufgabe. Sie erfordert emotionale Intelligenz, Kommunikations-Intelligenz und Netzwerk-Intelligenz und fragt hartnäckig danach: Wer sind wir – und wer wollen wir sein?

TEXT Hans-Werner Mayer | BMW Pressefotos