Datenplattform zum lokalen Infektionsgeschehen

FOTO: Ivan Diaz

Täglich aktuelle Informationen aus der Wissenschaftsstadt

Die Datenplattform der Digital- und Wissenschaftsstadt Darmstadt (www.datenplattform.darmstadt.de) zeigt ab sofort auch tagesaktuelle Daten zum lokalen Coronainfektionsgeschehen. Alle Bürger*innen, die sich für die Darmstädter Pandemiedaten interessieren, finden in der „Corona-Kachel“ auf einen Blick die aktuellen Zahlen der 7-Tage-Inzidenz, zur Mortalität sowie erfolgten Impfungen.

Folgende Daten des Pandemieverlaufes in Darmstadt werden tagesaktuell dargestellt:

  • 7-Tage-Inzidenz: Mit diesem Wert erfolgt die Einschätzung der momentanen Coronalage (in Darmstadt) indem Zu-/Abnahme der gemeldeten Infektionen erfasst werden. Die Zahl zeigt die registrierten Coronafälle pro 100.000 Einwohner der letzten sieben Tage an. Die zugrunde liegenden Daten entstammen dem Robert-Koch-Institut (RKI), das arbeitstäglich die Neuinfektionen der Gesundheitsämter (bundesweit) übermittelt bekommt.
  • Infizierte: Anzahl von Personen, die aktuell mit Corona infiziert sind und über eine offizielle Teststelle dem Gesundheitsamt gemeldet wurden.
  • Verstorbene: Anzahl der Personen in Darmstadt, die aufgrund ihrer Coronainfektion oder infolge einer Komorbidität/Folgeerkrankung starben.
  • Impfungen (1. und 2. Impfung): Die Daten zu den durchgeführten Impfungen werden jeden Abend in die Darmstädter Datenplattform eingespeist und beinhalten Impfungen, die entweder im Impfzentrum Darmstadt, in den Krankenhäusern oder von mobilen Teams an diesem Tag durchgeführt wurden (bspw. berufsbedingte Impfungen von Rettungskräften, Schul-/ KiTa-Personal etc.). Rückschlüsse auf die geimpften Darmstädter*innen ist nicht möglich, da keine Aufschlüsselung nach Wohnort erfolgt und auch Personen mit Wohnsitz außerhalb Darmstadts darin enthalten sein können. So war das Impfzentrum Darmstadt beispielsweise im Zeitraum vom 19. Januar bis zum 9. Februar auch regionales Impfzentrum für den Landkreis Darmstadt-Dieburg, den Kreis Bergstraße, den Kreis Groß-Gerau und den Odenwaldkreis.

     

Das Land Hessen fördert das Datenplattform-Projekt mit rund 800.000 Euro.

TEXT Hans-Werner Mayer