Bahnen frei im Nordbad

FOTO: K + K Ingenieurgesellschaft

Das Bad für Sport, Freizeit und Familie wird eröffnet

Die Bauarbeiten des spektakulären Hallenbads nähern sich dem Ende. Der Probebetrieb läuft und in diesem Herbst wird das neue Darmstädter Nordbad nach einer Bauzeit von drei Jahren eröffnet werden.

Für das größte derzeitige Projekt hat die Stadt 43,2 Millionen Euro veranschlagt, hinzukommen 4,2 Millionen Euro Risikozulage. Die guten Nachrichten, die zeitlichen Vorgaben werden eingehalten und man bleibt vermutlich im zuletzt geplanten Kostenrahmen. Nach der endgültigen Fertigstellung können bis rund 2.000 Gäste eines der schönsten Hallenbäder in ganz Hessen gleichzeitig besuchen.

Die künftige Technik ist bereits fix und fertig. Allein 870 Meter Rohrleitungen mussten für das Wettkampfbecken gelegt werden, das rund 2,5 Millionen Liter Wasser fassen wird. Insgesamt fließen etwa fünf Millionen Liter in das sechs Becken umfassende Hallenbad. Das DSW-Bad wird auch nach der Eröffnung des neuen Hallenbads weiterhin als Freibad zur Verfügung stehen und in den Neubaukomplex integriert. Abgehängte Decken und eine geschmackvolle Holzverkleidung an Decken und Wänden schlucken den Schall und gläserne Wände trennen die Bereiche voneinander. Dank eines Hubbodens ist eines der Becken höhenverstellbar und kann so von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden. Ein Spaß-Parcours baumelt von der Decke über dem Schul- und Trainingsbecken. Eine ehemalige Bademeisterin vermachte ihr Vermögen einst dem Sportamt. Und der Nachlass wurde jetzt für diesen Clou sinnvoll ausgegeben.

Das neue Hallenbad wurden vom Sacher Architekten Büro in Freiburg geplant und die Bauarbeiten von der K + K Ingenieurgesellschaft aus Neckarsum überwacht. Das Ergebnis wird ein tolles Bad „für alle Darmstädter“ sein, jeder soll dort seinen Platz finden. „Ganz gleich, ob Familien, Sportler oder Schulen.“ Davon ist Oberbürgermeister Jochen Partsch fest überzeugt.

TEXT Hans-Werner Mayer

FOTO: Sacher Architekten
FOTO: Sacher Architekten