10 Fragen an Raimund Ambrus

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Im Gespräch mit dem Inhaber von SR Parkett

Wie sind Sie denn auf den Holzweg gekommen?
Mein Vater ist Parkettleger. Als Student habe ich ihm oft geholfen, da hat es mich gepackt. Als sich die Gelegenheit bot, bin ich mit einem Kollegen ins Parkett-Geschäft eingestiegen.

Parkett, das hört man, ist Ihre Leidenschaft.
Holz ist ein so sympathisches Wohlfühlmaterial, für das ich mich und andere einfach begeistern muss.

Würden Sie auch etwas anderes verkaufen?
Ich versuche jeden von den Vorzügen des Holzbodens zu überzeugen. Selbstverständlich berücksichtige ich dabei die Bedürfnisse des Kunden und biete Alternativen an.

Warum Holz?
Ich rate immer zum bestmöglichen Produkt. Echtes Parkett ist Natur pur, hat eine ganz andere Haptik als beispielsweise ein Kunststoff.

Wie nachhaltig ist Parkett?
Die Branche verwendet nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wir arbeiten überwiegend mit europäischen Partnern. Für Holz spricht auch seine Langlebigkeit – wenn es ordentlich behandelt wird.

Ordentlich behandelt?
Die Oberflächen werden heutzutage überwiegend mit Öl behandelt. Das ist zwar etwas aufwendiger in der Pflege, dafür kann man Schäden partiell leichter auszubessern.

Ist Holz nicht zu schade, um es mit Füßen zu treten?
Man tritt es ja nicht, sondern läuft darauf. Für Füße kenne ich kein angenehmeres Material.

Holz arbeitet, heißt es.
Das stimmt. Ein Naturmaterial arbeitet aber nicht nur, es atmet, tauscht Feuchtigkeit aus, erzeugt ein gesundes Raumklima. Richtig verlegt, kann ein Holzboden in Ruhe arbeiten.

Wie ist das mit Nässe?
In Feuchträumen ist Parkett prinzipiell möglich. Dafür kommen allerdings nur bestimmte Holzarten in Frage. Vor allem Eiche. Sogar Saunen werden damit ausgestattet. Buche quillt bei Kontakt mit Wasser gern auf. Davon rate ich ab.

Lässt sich Parkett auch selbst verlegen?
Das ist selbstverständlich möglich. Allerdings, bei höherwertigem Parkett rate ich immer dazu einen Profi dranzulassen.